Kieselsäure

Als Kieselsäure bezeichnet man die Sauerstoffsäuren des Siliciums. Silizium gehört zu den häufigsten Stoffen auf der Erde und kommt in fast allen unseren Organen vor. Das Spurenelement ist von großer Bedeutung für den Körper, auch wenn sich davon nur 1,4 g in ihm befinden. Eine für den menschlichen Organismus wichtige Verbindung ist die Meta-Kieselsäure (H2SiO3), wie sie in gelöster Form in den natürlichen Heilwässern vorkommt.

Kieselsäure kommt im Stützgewebe vor und sorgt für den Aufbau und Wachstum von Zellen. Ungesund oder brüchig aussehendes Haar, Haut oder Nägel können auf einen Mangel an Silicium im Körper hinweisen. Indem es Kollagen und Elastin bildet, verhilft es dem Bindegewebe, Knorpeln und Blutgefäßen zu mehr Festigkeit. Durch Silizium kann die Haut besser Feuchtigkeit binden, was auch für den Stoffwechsel der Haut wichtig ist.

Kieselsäure kommt in unserem Körper vielen Aufgaben nach

Darüber hinaus stärkt es die Knochen und macht sie stabil und elastisch. Kieselsäure ist auch für unser Immunsystem von Bedeutung: In der Milz und im Lymphsystem regt es die Bildung weißer Blutkörperchen und Phagozyten an, die unter anderem gegen Bakterien vorgehen. Daneben bindet Silicium Schadstoffe.

Kieselsäure kommt in so gut wie allen Lebensmitteln vor, eine normale Ernährung sollte den täglichen Bedarf decken. Generell findet es sich häufiger in pflanzlichen als tierischen Lebensmitteln, besonders in Hafer, Gerste und Hirse. Der Körper nimmt Silicium sehr gut über Flüssigkeiten auf, deswegen gehört Wasser zu den besten Lieferanten von Silicium.

Der tägliche Bedarf an H2SiO3 ist etwas ungewiß. Je nach Beanspruchung des Zellsystems wird mehr oder weniger verbraucht. Zur Wasserverteilung innerhalb der Hautzellen wird viel Kieselsäure benötigt. Fehlt es an dieser Mineralverbindung kann sich der Alterungsprozeß der Haut beschleunigen. Fältchenbildung ist eine unweigerliche Folge.