Mineralien |
Mangan |
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Beim Mangan handelt es sich um ein metallisches eisenähnliches Element. Es ist ein häufiger Bestandteil des Eisenerzes. Für den Menschen ist es von signifikanter Bedeutung, obwohl im Körper eines Erwachsenen der Gesamtbestand nur 10 - 40 mg beträgt, wobei der größte Anteil sich im Skelett wiederfindet. Eine erhöhte Mangankonzentration ist in der Leber, den Nieren, der Bauchspeicheldrüse, der Hypophyse (Hirnanhangdrüse) und im Darmepithel zu finden.Im Schweiß, der Muttermilch und in den Haaren ist Mangan ebenfalls nachweisbar. Hingegen ist Mangan in anderen Körpergeweben, wenn überhaupt, nur in allerkleinsten Mengen vorhanden.
Für den Kohlenhydrat- und den Fettstoffwechsel ist Mangan ebenso wichtig wie für den Knochenaufbau.
Mangel am Mangan hat unweigerlich Störungen des Wachstums, Knochendeformation, Bindegewebsschwächen und nicht zuletzt Störungen im Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsel zur Folge. Ebenso können neurologische Symptome ihre Ursache in einem Manganmangel haben. Obwohl das Schwermetall Mangan in größeren Mengen toxisch ist, sind keine Überdosierungserscheinungen durch Lebensmittel oder Heilwässer bekannt. Mangelerkrankungen finden sich hingegen des öfteren. Der Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt bei 2 - 5 Milligramm. Im allgemeinen kann der menschliche Körper Mangan nicht speichern. Nur während der Schwangerschaft ist der weibliche Körper fähig, ein bescheidenes Mangandepot anzulegen, das sich nach der Entbindung nach und nach verliert.
Heilwässer helfen Manganmangel hervorragend auszugleichen, gerade bei Bindegewebsschwächen, weil gleichzeitig andere Mangelerkrankungen behoben werden. Die Fähigkeit des Mangans, Sauerstoff zu binden und in den Zellen zu transportieren ist eine der wichtigsten Eigenschaften. Heilwasser-Haustrinkkuren unterstützen Mangan-Mangel-Therapien. Daueranwendung stellt keinerlei Problem dar.
Vergleich der wichtigsten Heilwässer und der zwei schadstofffreien Mineralwässer Mangangehalt in Milligramm je 1 Kilogramm Heilwasser
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