Mineralien |
Fluorid |
|
Fluor ist ein in der Natur nicht frei vorkommendes gelbgrünes Gas. Es befindet sich gebunden in einigen Mineralien, besonders im Flußspat, ferner im Kryolith, Topas, sowie in einigen Phosphaten. Fluor ist der reaktionsfähigste aller Grundstoffe; schon bei gewöhnlicher Temperatur vereinigt er sich mit den meisten Elementen - außer Sauerstoff.
Für den Menschen ist es von signifikanter Bedeutung. Es zählt zu den essentiellen Spurenelementen, d. h. es ist absolut lebensnotwendig. Der Gesamt-Fluorid-Bestand beläuft sich beim Erwachsenen auf 8 - 10 Gramm. Während im Weichgewebe und in den Körperflüssigkeiten Fluorid nur in kleinsten Spuren vorhanden sind, befinden sich über 95% im Skelett und in den Zähnen - überwiegend im Zahnzement.
Der Tagesbedarf eines Erwachsenen liegt bei etwa einem Milligramm. Eine essentielle biochemische Funktion ist Fluorid nicht zuzuordnen. Jedoch spielt es eine wichtige Rolle bei der Förderung der Mineralisierung der Knochen sowie zur Härtung des Zahnschmelzes. Zur Kariesprophylaxe ist es weithin bekannt und wird dementsprechend beachtet. In der Nahrungskette des Menschen spielen Fische und Muscheln eine wichtige Rolle als Lieferant für Fluorid. Bei den Getränken stehen die Heilwässer als Spender des wichtigen Minerals an erster Stelle.
Vor allem die gelöste Form des Fluorids in den natürlichen Heilwässern begünstigt eine sichere Resorption. Der Tagesbedarf kann mit einer Flasche eines geeigneten Heilwassers vervollständigt werden. Nebenwirkungen durch Überdosierung sind mit einer Heilwasseranwendung nicht bekannt und auch nicht zu befürchten. Eine Kariesprophylaxe unterstützen sie hervorragend.
Vergleich der wichtigsten Heilwässer und der zwei schadstofffreien Mineralwässer Fluoridgehalt in Milligramm je 1 Kilogramm Heilwasser
|
|