Stoffwechselstörungen |
Gicht |
| Die Gicht steht in ähnlichem
Zusammenhang wie die Bildung von Uratsteinen in
den Nieren, deren ableitenden Harnwegen,
sowie in der Blase. Auch in den
Fällen der Gichterkrankung gilt deshalb die gleiche Grundlage. Die Produktion von Harnsäure ist im menschlichen Stoffwechsel (Purinstoffwechsel) ein durchaus normaler Vorgang. Bei der physiologischen Aufarbeitung des zugeführten Wassers wird durch bestimmte Vorgänge bei der Harnerzeugung Harnsäure produziert. Der Abbau dieser Harnsäure stellt bei gesunden Menschen normalerweise überhaupt kein Problem dar. Er geschieht beim Gesunden ständig. Die Lösbarkeit der Harnsäure im Wasser ist sehr schwierig. Abhängig vom Milieu des Harnes geschieht diese Auflösung von fast gar nicht bis zu relativ schnell. Auch spielt die Ansteuerung verschiedener Enzyme zum Abbau der überschüssigen Harnsäure eine nicht zu unterschätzende Rolle. Steht der krankhaften Überproduktion von Harnsäure ein zu geringer Abbau, eine zu geringe Auflösung und Ausschwemmung der Harnsäure gegenüber, kommt es in vielen Fällen zu Gichterkrankungen. Die Harnsäure findet nicht ihren natürlichen Ausscheideweg und lagert sich im Körper ab. Dies geschieht vornehmlich in den Gelenken. Diese Einlagerungen von Harnsäure verursachen bei den Betroffenen oft chronische Schmerzen. Gelegentlich treten besonders starke Schmerzen anfallartig auf. Dieser akute Schmerzzustand ist äußerst unangenehm. Durch spezielle Medikamente und durch Injektionen kann der Arzt bei den Patienten innerhalb weniger Tage Besserung erreichen und ihn von den Schmerzen befreien. Damit ist das eigentliche Problem jedoch nicht gelöst. Der Patient ist zur Mitarbeit aufgerufen, damit dieser akute Gichtanfall nicht zum Regelfall wird. Er bewahrt sich selbst vor den enormen Schmerzen. Die Ursache der Hyperurikämie (übermäßige Erzeugung von Uraten) sollte baldmöglichst gefunden werden. Trotz der Überproduktion von Harnsäure ist die Gicht eine klassische Mangelerkrankung. Es werden die Enzyme, die im Rahmen des Purinstoffwechsels für den Abbau der Harnsäure verantwortlich sind, zu wenig, in seltenen Fällen auch gar nicht, angesteuert und zur Tätigkeit angeregt. Gerade hier liegt das Problem. Medizinische Behandlung ist bei allen Formen der Gicht dringend erforderlich! Von größter Bedeutung ist, daß eine unbehandelte Gicht zur Bildung von Nierensteinen (Uratsteine) und schweren Nierenleiden führen kann. Um das Erkrankungsrisiko zu senken, ist eine besondere Speisenauswahl erforderlich. Neben Innereinen muß auf Taubenfleisch, Heringe und Ölsardinen weitgehend verzichtet werden. Alkoholische Getränke sind auf ein Minimum zu reduzieren, besser ist, möglichst ganz darauf zu verzichten. Hochprozentige Alkoholika sind in jedem Fall gänzlich verboten. Trotz der schweren Wasserlöslichkeit von Harnsäure sind Heilwassertrinkkuren von beachtlichem Wert bei der Behandlung der Gichterkrankung. Nicht nur, daß eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr eine bessere Ausschwemmung nach sich zieht, es wird auch ein bestimmter Mineralienmangel beseitigt. Die erfolgreiche Einbeziehung einer Heilwassertrinkkur in eine Therapie ist seit altersher bekannt und bewährt. Durch die Zufuhr bestimmter Mineralien werden die Nieren, und somit der gesamte Wasserkreislauf, angeregt. Uratkristalle werden auf natürliche Art abgebaut und ausgeschwemmt. Permanente Anwendung eines geeigneten Heilwassers ist dringend erforderlich. Die Neuablagerung von Harnsäure wird schon im Ursprung verhindert. Eine weitere Folge ist das Nachlassen der Schmerzen. Nebenwirkungen sind überhaupt nicht bekannt. Das Krankheitsbild wird sich in kurzer Zeit bessern. Der gesamte Stoffwechsel erfährt eine Besserung. Das allgemeine Wohlbefinden wird stabilisiert. An Gicht erkrankte Personen sollten immer auf eine gute Durchspülung der Nieren und der ableitenden Harnwege achten. Auf diese Weise wird einem erneuten Gichtanfall wesentlich vorgebeugt. Hervorragend geeignete Heilwässer bei Gichterkrankungen sind: |
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Die Zuweisungen der Heilwässer zu den Anwendungen
sind nach bestem Wissen erarbeitet und dürfen nicht verändert
oder durch andere Heilwässer ersetzt werden!