Stoffwechselstörungen

Alimentäre Fettsucht

 

Das Übergewicht ist eines der am häufigsten auftretenden Gesundheitsprobleme unser Zivilisation. Im allgemeinen neigt der Körper dazu, überschüssig aufgenommenes Fett und zuviel eingebrachte Kohlehydrate anzusammeln und im Gewebe zu speichern. Dies geschieht als Vorsichtsmaßnahme, um bei eventuellem Nahrungsmangel auf ausreichende Reserven zurückgreifen zu können.

Das Problem des Übergewichtes wird vor allem als Problem für den Organismus angesehen. So werden Belastungen für Herz und Kreislauf vordergründig beobachtet. Ein weiteres Problem, das anfänglich nur sehr selten angesprochen wird und viel zu wenig Beachtung findet, ist die Belastung der Knochen und der Gelenke. Diese müssen nämlich das überhöhte Gewicht tragen und werden über Gebühr belastet. Spätfolgen wegen des Übergewichtes treten zwangsläufig auf - dies kann unter anderem zum Beispiel Arthrose sein. Gegen diese unnötigen Abnutzungserscheinungen (vor allem in den Kniegelenken) kann nur eine Gewichtsabnahme entgegen wirken.

Die alimentäre (essensbedingte oder stoffwechselbedingte) Fettsucht ist eine Krankheit, die vor allem auf eine überhöhte Kalorienzufuhr beruht. Im Klartext heißt dies, der Erkrankte ißt zuviel. Jeder, der einmal Übergewicht hatte, sucht auf irgendeine Art verzweifelt nach einer Diät, um seine Pfunde auf möglichst angenehme Art und Weise wieder loszuwerden.

Sicher bringt eine Diät zu Beginn den gewünschten und erhofften Erfolg. Und zwar deshalb, weil der Körper, trotz der geänderten Nahrungszufuhr, seinen Stoffwechsel nicht sofort umstellen und anpassen kann. Hat sich der Körper an die Veränderung des Nährstoffangebotes gewöhnt, ist die eigentliche Abnehmphase beendet. Der Stoffwechsel hat erkannt, daß die Zufuhr der verwertbaren Nahrungsmittel geringer geworden ist, greift nicht mehr so leicht und so schnell in das Bevorratungssystem ein, sondern paßt sich der Veränderung einfach an. Nach kurzer Zeit sind alle Stoffwechselfunktionen auf die neue Situation eingestellt und das Abnehmen wird wieder zum Problem, weil der so sehnlich herbeigewünschte Erfolg versagt bleibt.

Verliert man dann die Lust, die begonnene Diät konsequent beizubehalten, wird wieder mehr Nahrung aufgenommen. Und weil dann der Stoffwechsel wieder seine Zeit braucht, um sich auf die geänderte Situation einzustellen, legt er vorsorglich wieder Vorräte an. Fazit - alle Anstrengungen und Qualen der Diäten waren umsonst. Allen Übergewichtigen sei gesagt, es gibt auf diese Art leider keine Lösung. Ohne Diät ist die eigentliche Lösung. Alles, was einem schmeckt und bekommt, soll man essen. Aber einfach weniger. Wichtig ist zu lernen, weniger und langsam zu essen. Die Essensgewohnheiten umzustellen. Versucht man, knapp unter dem tatsächlichen Kalorien- und Kohlehydratebedarf zu bleiben, obwohl man alles ißt, nimmt man zwar nur ganz langsam ab, dafür aber stetig. Wöchentlich nur 200 Gramm Gewichtsverlust sind in einem Jahr immerhin 10 Kilogramm - eine Riesenmenge.

Durch die angepaßte Nahrungsaufnahme gewöhnt man sich daran, weniger zu essen. Man wird trotzdem satt und fühlt sich einfach wohler. Allerdings muß man dringend den durch die geringere Nahrungsaufnahme bedingten Mineralienverlust ausgleichen, auf ausreichenden und regelmäßigen Stuhlgang, so wie auf eine gesicherte Nierenfunktion achten. Dazu bieten sich die rein natürlichen Heilwässer geradezu an. Viele lebensnotwendige Mineralien werden mit den Heilwässern zugeführt. Der gesamte Organismus erfährt eine Stabilisierung, so daß die Funktionen des Stoffwechsels stabilisiert und aufrechterhalten werden. Ist das Zielgewicht erreicht, soll die Nahrungsaufnahme auf den tatsächlich erforderlichen Kalorienbedarf in kleinen Schritten angepaßt werden. Damit ist dem Stoffwechsel die Chance gegeben, sich entsprechend anzupassen. Die Erhaltung des gewünschten Gewichtes ist gewährleistet. Das wohlschmeckende Heilwasser sollte weiterhin getrunken werden, damit der Organismus, die Muskeln und die Knochen keine Mangelerscheinungen und keine Mangelerkrankungen erleiden.

 
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Die Zuweisungen der Heilwässer zu den Anwendungen

sind nach bestem Wissen erarbeitet und dürfen nicht verändert

oder durch andere Heilwässer ersetzt werden!

 

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