Stoffwechselstörungen

Entschlackung

 
Der menschliche Körper produziert bei seinen Stoffwechselvorgängen eine ganze Reihe von Stoffen, die lebensnotwendige Aufgaben zu erfüllen haben. Eine Störung in diesen Vorgängen kann katastrophale Folgen haben. Fast alle bekannten Krankheiten sind irgendwie eine Folge eines gestörten Stoffwechsels. Aus diesem Grunde muß immer die eigentliche Ursache der Erkrankung behandelt werden.

Die Vorgänge beim Stoffwechsel sind äußerst vielfältig und sehr kompliziert. Über einige weiß man so gut wie gar nichts. Denken wir nur an die vielfach vorkommenden rheumatischen Erkrankungen.

Bei anderen Stoffwechselvorgängen weiß man hingegen sehr gut Bescheid. So zum Beispiel über die Harnsäureproduktion und deren Abbau. Die Entstehung der Harnsäure geschieht bei der Harnproduktion und ist ein völlig normaler Vorgang. Der Abbau der Harnsäure ist an und für sich auch ein normaler Vorgang. Nur bei bestimmten Personen geschieht dieser Abbau nur sehr schwer, in sehr seltenen Fällen gar nicht. Ist dieser Vorgang (Purinstoffwechsel) gestört, kann die angefallene Harnsäure weder abgebaut noch ausgeschieden werden. Beim Betroffenen lagert sich die Harnsäure im Körper ab. Vornehmlich in den Gelenken. Die Folge ist eine Gichterkrankung. Der Erkrankte leidet an Hyperurämie.

Nieren- und Blasensteine sind letzten Endes nichts anderes als Stoffwechselstörungen. Die nicht abgebauten Kristalle, meist Calciumkristalle, werden bei unzureichender Flüssigkeitszufuhr nicht genug in Bewegung gehalten und transportiert. So finden sie Gelegenheit, sich an beliebiger Stelle anzuheften, sich mit weiteren Kristallen zu verbinden, zu wachsen, um schließlich als Stein zu enden.

Wie bei allen Verbrennungsvorgängen entstehen auch im menschlichen Körper Abfallprodukte. Diese werden im Regelfall auf natürlichem Weg ausgeschieden. Im Laufe eines Lebens entstehen im Körper jedoch Ansammlungen von Schadstoffen, die eigentlich nicht da sein sollten. Um diesen Vorgängen zuvorzukommen, sollte jedermann, ob krank oder gesund, jung oder alt, wenigstens zweimal jährlich, und da vorzugsweise im Frühjahr und im Herbst, eine Entschlackungskur mit einem rein natürlichen Heilwasser durchführen. Richtige Entschlackung bedeutet noch lange nicht Entmineralisierung. Also nicht nur mit mineralarmen Heilwässern eine Entschlackungskur durchführen!

Neben einer Umstellung der Ernährung auf eine ballastreiche, unbelastende Kost, sollte die Trinkmenge deutlich erhöht werden. Vermehrtes Trinken führt zu einem erhöhten Wasserfluß im Körper. Feine und feinste Ablagerungen werden auf diese simple Art in das Wasserausscheidungssystem aufgenommen und über die wasserführenden Kapillargefäße und den Harnleitern in die Harnblase geleitet. Beim normalen Vorgang der Blasenentleerung werden die Schadpartikel ausgespült.

Die Entschlackung mit Heilwasserhaustrinkkuren ist seit altersher bekannt. Nicht umsonst fuhr man zur Entschlackung in die Heilbäder. Den Ausspülungs- und Entschlackungseffekt erreicht man vorzüglich mit einer Heilwasser-Haustrinkkur. Allerdings sollte man schon auf das richtige Heilwasser achten.

Selbst eine parallel laufende kurmäßige Anwendung in Zusammenhang mit einer Entschlackungsdiät ist nicht ohne Bedeutung. Wenigstens eine 30-Tage-Kur sollte es sein. Dabei muß das rein natürliche Heilwasser täglich getrunken werden. Wichtig ist, daß das erste Glas (250 ml) morgens nach dem Aufstehen, nüchtern, langsam in kleinen Schlucken, getrunken wird. Wer es kann und mag, sollte sich dabei ein wenig bewegen, dies begünstigt das Anlaufen des stoffwechselbedingten Tagesrhythmus. Alle Organe werden sanft an den neuen Tag gewöhnt.

Im Laufe des Tages können mehrere Gläser bedenkenlos getrunken werden. Die unten aufgeführten Heilwässer sind naturbelassen und frei von Schadstoffen. Nebenwirkungen sind selbst bei jahrelangen Anwendungen oder als gänzliches Dauergetränk nicht bekannt. Wer ein Heilwasser ständig trinkt, sollte während der Frühjahrs- und Herbstentschlackungskur seine Trinkmenge etwas erhöhen, besser verdoppeln. Nach Beendigung der Kur, also nach 5 bis 6 Wochen ist eine deutlich bessere körperliche Verfassung spürbar. Sehr gut geeignet sind:

 
Bad Lauchstädter Heilbrunnen

Heilquelle Biskirchener Karlssprudel

Bad Driburger Caspar Heinrich Quelle

Dunaris Heilbrunnen

Bad Wildunger Reinhardsquelle

Die Zuweisungen der Heilwässer zu den Anwendungen

sind nach bestem Wissen erarbeitet und dürfen nicht verändert

oder durch andere Heilwässer ersetzt werden!

 

Zurück zur Auswahl Stoffwechselerkrankungen