Stoffwechselstörungen |
Eisenmangelanämie - Blutarmut |
| Bei Blutarmut werden eigentlich nur die
Mattigkeit, die Blässe und die Unlust der Patienten als Krankheitsübel bewertet. In
Wahrheit ist das Übel der Eisenmangelanämie sehr weittragend. Es gibt verschiedene Arten
von Blutarmut. Dabei ist nicht unbedingt gesagt, daß der Patient zu wenig Blut hat.
Sicher ist, daß zu wenig rote Blutkörperchen (Erythrozyten, bzw. zu wenig Blutfarbstoff
(Hämoglobin) vorhanden ist. Die Sauerstoffversorgung jeder einzelnen Zelle erfolgt hauptsächlich durch die Erythrozyten und des Hämoglobins. Diese roten Blutkörperchen reichern sich mit Sauerstoff, vornehmlich aus der Atemluft, an und transportieren ihn zu den Zellen. Sind nicht ausreichend rote Blutkörperchen vorhanden, kommt es zu permanentem Sauerstoffmangel in den Zellen. Dies hat unter anderem zur Folge, daß das Immunsystem an Stabilität verliert. Da der Körper deshalb nicht mehr über genügend Abwehrkräfte verfügt, haben alle auf den Körper ungünstig einwirkenden Stoffe, Bakterien und Viren die besten Aussichten, ihr, für den Betroffenen vernichtendes, Werk, zu vollenden. Die Eisenmangelanämie kann sowohl ein eigenständiges Krankheitsbild als auch Anzeichen einer anderen Krankheit sein. Wegen der unterschiedlichen Formen der Blutarmut muß sich der Patient auf alle Fälle in ärztliche Behandlung begeben. Der Arzt muß die Ursache erforschen und dann entsprechend behandeln. Ist eine Eisenmangelanämie durch Fehl- oder Mangelernährung verursacht, muß sofort die Ernährung umgestellt werden. Die Nahrung sollte neben Vitamin B (B12) und Vitamin C möglichst viel Eisen ++ und weitere Mineralien und Spurenelemente enthalten.Frauen mit relativ starker Menstruation leiden gelegentlich unter Blutarmut. Der regelmäßige monatliche Blutverlust muß durch Neubildung von Blutkörperchen im Knochenmark ersetzt werden. Dazu ist es dringend erforderlich, auf eine eisenhaltige Ernährung zu achten. Vor allem während der Schwangerschaft und während der Stillzeit ist die Gefahr einer Eisenmangelanämie extrem hoch. Hier gilt es besonders, auf eine eisenhaltige Ernährung zu achten. Diese Ernährungsmaßnahme ist außerordentlich wichtig zur Verhinderung von Spätschäden nicht nur bei der Mutter, sondern auch beim werdenden Kind und beim Säugling. Die Auswahl der Getränke spielt bei einer Eisenmangelanämie eine sehr wichtige Rolle. Zum besseren Verständnis: Wenig Eisen ist in der Milch enthalten. Völlig eisenfrei sind Mineralwässer, die enteisent sind. So gut wie alle sich auf dem Markt befindlichen Mineralwässer sind enteisent. Das heißt, dem Mineralwasser wird, bevor es in Flaschen abgefüllt wird, sein Eisengehalt ausgefiltert. Man macht dies, damit das Mineralwasser klar bleibt und sein frisches Aussehen behält. Leider entzieht man dem Mineralwasser dabei ein absolut lebensnotwendiges Mineral. Da das Wasser im Körper auch eine gewisse Ausschwemmung verursacht, kann ein eisenfreies Wasser im Körper geringe Mengen Eisen an sich binden und über die Ausscheidungswege ausschwemmen. Durch die Anbindung der frei vorhandenen Eisenionen an das Wasser wird der sogenannte "Konzentrationsausgleich" aktiv. Damit erreicht man leider eher eine Verschlechterung des Krankheitsbildes. Also vorsichtig mit Mineralwässern bei einer Eisenmangelanämie, egal ob still oder mit Kohlensäure. Die einzigen Getränke, die bei Eisenmangel angezeigt sind, sind einige wenige, naturbelassene Heilwässer. Ihr natürlicher Gehalt an Eisen ++ ist äußerst wertvoll. Ständiges Trinken dieser Heilwässer bewirkt, daß der Eisenmangel beseitigt wird. Jedenfalls lassen sich schon nach wenigen Tagen bessere Blutwerte feststellen. Die Anzahl der Erythrozyten nimmt ebenso zu wie sich der Blutfarbstoff vermehrt. Die Aufnahme und Verteilung des Sauerstoffes wird begünstigt. In Verbindung mit einer richtigen, guten und nicht zu einseitigen Ernährung, sind Haustrinkkuren mit einem rein natürlichen Heilwasser der Grundstock einer erfolgreichen Therapie.Allerdings muß das Heilwasser eine Mindestmenge an natürlichem Eisen ++ enthalten. Als unterste Grenze sind 6 mg je Liter anzusehen. Die Monographie der eisenhaltigen Heilwässer sieht zwar einen höheren Wert vor, ist aber nicht notwendig. Durch fleißiges Trinken eines Heilwassers mit niedrigerem Eisen++-Gehalt (z. B. 1 mg.) kann der Bedarf besser gedeckt werden als durch wenig Trinken mit höherer Eisen++-Konzentration. Die Nieren werden es danken. Kontraindikationen sind unbekannt. Daueranwendung ist dringend empfohlen, damit die im Blut neu aufgebauten Eisenwerte nicht wieder absinken und das Krankheitsbild erneut hervorrufen. Bestens geeignet bei Blutarmut ist: |
Die Zuweisungen der Heilwässer zu den Anwendungen
sind nach bestem Wissen erarbeitet und dürfen nicht verändert
oder durch andere Heilwässer ersetzt werden!