Nieren und Blase

Allgemein

 
Keine anderen Organe im menschlichen Körper werden von den Trinkgewohnheiten so beeinflußt wie die Nieren. Jede Flüssigkeit, die der Mensch zu sich nimmt, durchläuft die Kläranlage des Körpers. Dabei werden Schadstoffe und Gifte herausgefiltert. Diese Schad- und Giftstoffe werden dann mit Wasser ausgespült und über die Harnblase, durch die Haut in Form von Schweiß, oder als Wasserdampf in der Atemluft ausgeschieden.

Nur wenn ausreichend getrunken wird, kann die Nierenfunktion aufrecht gehalten werden. Wird zu wenig getrunken, was vielfach bei Frauen zutrifft, erleiden die Filterorgane des Menschen eher Schaden als umgekehrt. Durch eine gesteigerte Getränkezufuhr werden die Nieren zu erhöhter Tätigkeit angeregt. Dies belastet die Nieren keineswegs. Genau das Gegenteil ist der Fall. Durch den vermehrten Wasserdurchfluß werden nicht nur die Nieren stabilisiert. Auch die ableitenden Harnwege und die Harnblase werden positiv beeinflußt. Harngrießablagerungen kommen erst gar nicht zustande. Ein weiterer, sehr positiver Nebeneffekt ergibt sich bei ausreichender Flüssigkeitsaufnahme. Die Haut erfährt eine Straffung und Glättung. Sie wird geschmeidiger und strapazierfähiger, der Alterungsprozeß der Haut wird hinausgezögert.

Deswegen ist es von größter Wichtigkeit, diese Organe gut zu durchspülen und ständig zu aktivieren. Dabei muß besonders darauf geachtet werden, daß der nierenkranke Patient auch das richtige Getränk zu sich nimmt. Seit altersher sind einige rein natürlichen Heilwässer als hervorragendes Nieren- und Blasentherapeutikum bekannt. Allerdings erfordern solche Heilwässer richtige Auswahl und Dosierung.

Gute Nierenheilwässer verfügen über eine spezielle harntreibende Wirkung. Durch Anregen der Diurese werden Ablagerungen jeder Art vermieden. Dadurch entstehen keine Verschlüsse in den feinen Kanälen der Nieren. Die ableitenden Harnwege und die Blase bleiben von der Belastung einer Ablagerung verschont. Die Bildung von Harn- und Nierengrieß, sowie Harnsäureeinlagerungen werden verhindert. Sind bereits Ablagerungen vorhanden, helfen geeignete natürliche Heilwässer bei deren Abbau und Entfernung. In verschiedenen deutschen Heilbädern verfügt man über jahrzehntelanger Erfahrung bei der Behandlung von Nierenerkrankungen mit naturbelassenen Heilwässern.

Haustrinkkuren mit rein natürlichen Heilwässern können problemlos durchgeführt werden. Die Anwendung kann sowohl in akuten Fällen erfolgen, als auch zur Prophylaxe oder zur Nachbehandlung.

Handelt es sich um Patienten die zu chronischen Nierenerkrankungen neigen, ist eine Daueranwendung mit einem natürlichen Heilwasser sehr ratsam. Durch die ständige Durchspülung wird ein Rezidiv weitgehend vermieden. Nebenwirkungen sind nicht bekannt, auch nicht bei lebenslanger Anwendung.

Auch für Gesunde ist es sehr empfehlenswert zweimal jährlich eine Heilwasser-Haustrinkkur mit einem rein natürlichen, speziellen Nierenheilwasser durchzuführen. Somit wird eine eventuelle Bildung von Nierengrieß bereits im Keime erstickt. Selbst die geringsten Spuren von Ablagerungen werden während der Trinkkur ausgespült. Entzündungen im Bereich der Nieren und der ableitenden Harnwege werden grundsätzlich abgeblockt und entstehen erst gar nicht. Schädliche Nebenwirkungen solcher Haustrinkkuren sind auf keinen Fall zu befürchten.

Als Mindesttrinkmenge sollten 1,5 bis 2,5 Liter pro Tag angesehen werden. Sind Diätvorschriften zu beachten, kann das Heilwasser problemlos in den Diätplan einbezogen werden. Wechselwirkungen innerhalb der Diät treten nicht auf, so daß weder der Wert der Diät, noch der des Heilwassers beeinträchtigt wird. Der Kranke sollte sich mit seinem behandelnden Arzt absprechen. Ausgesprochene Heilwässer zur Behandlung von Nierenerkrankungen, wie z. B. Nierenentzündung, Nierenbeckenentzündung, chronische Steinbildung und weiteren Nierenleiden sind:

 
Bad Wildunger Georg Viktorquelle

Bad Wildunger Helenenquelle

Bad Wildunger Reinhardsquelle

Bad Lauchstädter Heilbrunnen

 

Heilquelle Biskirchener Karlssprudel

Dunaris Heilbrunnen

Dad Driburger Caspar Heinrich Quelle

Kaiser Friedrich Heilquelle

 

Die Zuweisungen der Heilwässer zu den Anwendungen

sind nach bestem Wissen erarbeitet und dürfen nicht verändert

oder durch andere Heilwässer ersetzt werden!

 

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