Leber und Galle |
Gallensteine |
| Die meisten klinischen Befunde der
extrahepatitischen Gallenwege rühren von Gallensteinen her. Männer sowie Frauen, die
nicht geboren haben, haben seltener vor dem 60. Lebensjahr Gallensteine, als ihre
Mitmenschen im gegenteiligen Fall. In der Zusammensetzung der Gallensteine unterscheidet man sogenannte Pigmentsteine (die in der Farbzusammensetzung sehr verschieden sind) und Cholesterolgallensteine. Am häufigsten sind Steine, die die Eigenschaften beider Steine besitzen. Gallensteine haben als Hauptbestandteil meistens Cholesterin, das im Wasser so gut wie unlöslich ist; aber durch den Einschluß in Mizellen wird es absolut wasserlöslich. Gallensäuremizellen sind Katalysatoren zum Abbau der Gallensalze und Gallenkristalle. Um diese wichtige Funktion zu erreichen, muß das gesamte Pfortadersystem mit ausreichend Mineralien versorgt werden. Als Lieferant dieser Mineralien sind die naturbelassenen Heilwässer von signifikanter Bedeutung. Wenn sich Gallensteine bilden, wird deutlich, daß eigentlich keine direkte Unterfunktion vorliegt, sondern ein bestimmter Mangel. Der Mangel besteht darin, daß das Cholesterin nicht in Mizellen aufgenommen und somit löslich wird. Dies kennt man aus bestimmten Erfahrungswerten, die auf sicherem Fuß stehen. Warum der eine bei gleicher Lebensweise Gallensteine bekommt und der andere nicht, ist noch nicht gesichert. Am ehesten bekommen Fettleibige sowie ältere Menschen Gallensteine. Wahrscheinlich weil durch die stets zu hohe Nahrungsaufnahme die Gallenblase eine vorsorglich Füllung vornimmt. Da aber die Nahrungsaufnahme im Normalfalle meist nur dreimal täglich stattfindet, lagert die Gallenflüssigkeit relativ lange ungenutzt in der Gallenblase. Dadurch wird ihr genügend Zeit gegeben, auszufällen, zu verhärten und somit Steine zu bilden. Sicher liegt wie in sehr vielen anderen Krankheitsfällen auch hier ein Flüssigkeitsdefizit vor. Bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr wäre die Gallenflüssigkeit möglicherweise eher verdünnt als verdickt worden. Daß bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr auch alle extrazellulären Fließgeschwindigkeiten enorm gesteigert werden und somit eine Ablagerung von Kristallen verhindert wird, wird vielfach außer acht gelassen. Die Bildung von Gallensteinen geschieht nicht von heute auf morgen. Es ist ein langwieriger Prozeß. Zuerst bildet sich nur Gallengrieß, das ist der feine Zusammenschluß von Gallenkristallen zu winzigen Gallensteinen. Diese Gallensteine könnten mit einem geeigneten rein natürlichen Heilwasser zum Abgang bewogen werden. Da aber die Bildung von Gallensteinen an sich absolut schmerzlos ist, wird das Vorhandensein von Gallengrieß gar nicht wahrgenommen. Die gefährliche Bildung von Gallensteinen geschieht quasi im Verborgenen. Ist aus dem Zusammenschluß der Gallenkristalle Gallengrieß entstanden, bilden sich auch Gallensteine. Irgendwann verschließen diese Steine dann die Gallengänge. Die Gallenflüssigkeit kann nicht mehr fließen und es kommt zuerst zum Gallenstau und schließlich zu den äußerst schmerzhaften Gallenkoliken. Glücklicherweise gibt es einige natürliche Heilwässer, die in der Lage sind, Gallengrieß relativ schnell und kleine Gallensteine permanent aufzulösen und zu entfernen. Die Ursache der Bildung von Gallensteinen ist sehr unterschiedlich. Im wesentlichen liegt eine besondere Neigung zur Gallensteinbildung in den Genen. Es handelt sich vielfach um eine "Erbkrankheit". Um dieser ererbten Neigung einen Riegel vorzuschieben, sollten Gallensteine-Patienten diese bereits erwähnten Heilwässer ständig trinken, da diese Heilwässer durchaus in der Lage sind, ein Rezidiv zu verhindern. Nebenwirkungen sind nicht zu befürchten. Die Verträglichkeit ist außerordentlich gut. |
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Die Zuweisungen der Heilwässer zu den Anwendungen
sind nach bestem Wissen erarbeitet und dürfen nicht verändert
oder durch andere Heilwässer ersetzt werden!