Frauen

Schwangerschaft

 
Die Schwangerschaft ist der Zeitabschnitt im Leben der Frau, in dem ein befruchtetes Ei im mütterlichen Körper beherbergt wird und sich solange weiterentwickelt, bis es als geburtsreife Frucht ausgestoßen wird. Eine Schwangerschaft kann nur bei einer Frau auftreten, die sich im geschlechtsreifen Alter befindet, bei der normale Eireifungsprozesse abgelaufen sind und eine ausreichende Hormonproduktion stattfindet. Unter dem geschlechtsreifen Alter der Frau versteht man die Zeit vom Beginn der ersten Regelblutung (Menarche) bis zum endgültigen Aufhören der Regel und ihrer hormonalen Abläufe (Meno-Pause). Gewöhnlich handelt es sich hierbei in unseren geographischen Breiten um die Zeitspannen zwischen dem 13. bis 16. und dem 42. bis 52. Lebensjahr.

Ausdrücklich muß darauf aufmerksam gemacht werden, daß die Zeit des Eintritts in die Wechseljahre, also die Zeit, in der die Regelblutung nachläßt, oft auch schon unregelmäßig wird, aber noch nicht endgültig ausbleibt, nicht verwechselt werden darf mit der Meno-Pause. Es ist immer möglich, wenn auch selten, daß in der Zeitspanne vom Beginn der Wechseljahre (Klimakterium) bis zum Eintritt der Meno-Pause eine Schwangerschaft zustande kommt.

Jede Schwangerschaft stellt an den Körper der Frau erhöhte Anforderungen, und zwar in erster Linie an das gesamte Drüsensystem innerer und äußerer Sekretion, an Herz und Kreislauf, an die Blutbildungsstätten, an das Nervensystem und vor allem an den Stoffwechsel. Es ist daher erforderlich, daß die Frau bei Eintritt der Schwangerschaft in einer entsprechend guten gesundheitlichen Verfassung ist, am besten sich in gesundheitlicher Hochform befindet. Bei jeder Schwangerschaft werden Kraftreserven über das gewöhnliche Maß hinaus beansprucht, so daß gelegentlich auch einmal die Leistungsgrenze erreicht oder überschritten werden kann.

Dem sollte man nach Möglichkeit von vornherein entgegentreten. Die Frau selbst kann viel hierzu beitragen, wenn sie ein bestimmtes Maß an Kenntnissen vom normalen Verlauf der Schwangerschaft, von den Beanspruchungen bei der Geburt, der Zeit im sogenannten Wochenbett und der Stillzeit besitzt.

Der Körper hat während der Schwangerschaft in vielerlei Hinsicht eine doppelte, ja sogar drei- und vierfache Leistung zu vollbringen. Vom Stoffwechsel werden absolute Höchstleistungen gefordert. Zur Zellbildung des werdenden Kindes muß das gesamte System alle Reserven mobilisieren. Die gestellten Anforderungen müssen durch entsprechende Ernährung, reichhaltiger, aber unbedingt richtiger Ernährung und Flüssigkeitszuführ, ausgeglichen werden. Der Stoffwechsel kümmert sich zuerst um die Leibesfrucht, der Körper der Frau wird zwar auch mit dem Notwendigsten versorgt, das Embryo hat jedoch den unbedingten Vorrang.

Die Flüssigkeitsversorgung ist von signifikanter Bedeutung. Durch den erhöhten Eisenbedarf während der Schwangerschaft, der sich bis ans Ende der Stillzeit fortsetzt, werden an das Getränk besondere Anforderungen gestellt. Um den Vorgang der Blutbildung in einen ungestörten Verlauf zu bringen, sollte das Getränk entsprechend eisenhaltig sein. Auf gar keinen Fall darf ein enteisentes Mineralwasser getrunken werden. So gut wie alle Mineralwässer werden enteisent, das heißt, daß diesen Wässern durch Filtration das Eisen entzogen wird, damit das Mineralwasser optisch klarer erscheint und der typische Eisengeschmack nicht mehr auftritt. Wegen des Konzentrationsausgleiches, der im Wasser immer stattfindet, versucht das Wasser seine ihm geraubten Eisen-Ionen wieder zurückzubekommen. Dies kann es jedoch nur tun, indem es die freien Eisen-Ionen einsammelt und auf den natürlichen Ausscheidungsprozessen aus dem Körper befördert und so zu weiterem Eisenverlust führt.

Im Gegensatz zu den Mineralwässern verfügt ein naturbelassenes Heilwasser über soviel Eisen, daß mit täglich 1 bis 2 Litern der gesamte Eisenbedarf einer schwangeren Frau gedeckt werden kann. Außerdem werden so wichtige Mineralien wie Calcium und Magnesium, Natrium und Kalium, Hydrogenphosphat, Kieselsäure, Jod und weitere lebensnotwendige Spurenelemente zugeführt. Im Grunde genommen ist dieses rein natürliche Heilwasser ein Segen für die Schwangere. Zu Großmutters Zeiten war dieses Naturheilmittel ein selbstverständliches Getränk für alle schwangeren Frauen. Leider wurde dies in unserer modernen, hektischen und schnellebigen Zeit sehr schnell vergessen, obwohl dieses Heilwasser keinerlei Nebenwirkungen hat, weder für die Schwangere noch für das werdende Kind.

Geeignete Heilwässer bei einer Schwangerschaft:

 
Bad Wildunger Georg Viktorquelle

Die Zuweisungen der Heilwässer zu den Anwendungen

sind nach bestem Wissen erarbeitet und dürfen nicht verändert

oder durch andere Heilwässer ersetzt werden!

 

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