Frauen

Klimakterium

 
Das Klimakterium der Frau, im Sprachgebrauch Wechseljahre, beginnt gelegentlich am Anfang des 4. Lebensjahrzehntes, meist jedoch nach dem 45. bis 50. Lebensjahr.

Es ist die Periode der Frau, in der die Produktion reifer Eizellen (Ovulation) und Menstruation zu Ende gehen. Die Wechseljahre stellen mit anderen Worten den natürlichen Alterungsprozeß dar. Die Eierstockhormonproduktion läßt nach und versiegt schließlich. Ausgelöst wird dies durch den Wegfall der Bremswirkung des Follikelhormons auf die übergeordnete Hirnanhangdrüse (Hypophyse). Die Wechseljahre sind also die Folge des Hormonausfalls.

Die klimakterischen Ausfallerscheinungen sind sehr unterschiedlich, sie können überhaupt fehlen oder nur ganz geringfügig sein, sie können stark und beschwerlich sein. Der wichtigste Faktor für die Beschwerden ist die seelische Einstellung der Frau zu den Wechseljahren. Hitzewallungen und Schweißausbrüche infolge vasomotorischer Instabilität kommen bei 75% aller Frauen vor. Bei den meisten treten Hitzewallungen etwas länger als ein Jahr auf, und 25 bis 50% haben sie 5 Jahre und länger. Physische und emotionale Symptome, wie z. B. Ermüdbarkeit, Reizbarkeit, Schlaflosigkeit und Nervosität können sowohl auf Östrogenmangel, Lithiummangel, Eisenmangel, als auch auf Streß des Alterns und des Rollenwechsels zurückzuführen sein.

Schlafmangel aufgrund wiederkehrender Hitzewallungen trägt zur Müdigkeit und Reizbarkeit bei. Schwindel, Kribbeln oder Taubheitsgefühle, Herzklopfen sowie beschleunigter Puls können zeitweilig auftreten. Gelegentlich können sich eine Beckenbodenschwäche, Harninkontinenz, Blasenentzündung und Muskelschmerzen auftreten.

Osteoporose stellt die wichtigste Folge für die Gesundheit dar. Das Risiko ist am größten bei schlanken Frauen und bei Raucherinnen. Auch Mangel an Bewegung verstärkt die Symptome der Osteoporose. Der Verlust an Knochensubstanz beträgt im Durchschnitt 1 % jährlich nach der Meno-Pause, wobei Knochenbrüche deutlich häufiger werden. Die wichtigste Lokalisation sind die Wirbelkörper, wobei nach vorderen Deckplattenbrüchen eine Biegung der Wirbelsäule nach hinten (Kyphose) und Rückenschmerzen entstehen. Häufig sind Brüche von Schenkelhals und Unterarm. Derartige Frakturen können nach nur geringen Verletzungen - bei alten Leuten sogar ohne Gewalteinwirkung - auftreten.

Der Osteoporose vorzubeugen, ist in den meisten Fällen problemlos. Jede Frau sollte bereits in der Jugendzeit beginnen, ständig dafür zu sorgen, daß die Knochen möglichst viel Substanz bilden, als Reserve für das Alter. Einige bestimmte natürliche Heilwässer verfügen über ausreichend Calcium, Magnesium, Phosphat - und auch Natrium- um diesen Knochenaufbauprozeß günstig zu beeinflussen. Täglich 1 bis 2 Flaschen reichen vollkommen aus, um den Bedarf an dem Baumaterial der Knochen zu liefern.

Das andere Problem der Wechseljahre, das immer wieder beobachtet wird, die seelisch bedingten Anwallungen von Hitze, Nervosität und Reizbarkeit können gelegentlich auch mit einem rein natürlichen Heilwasser positiv beeinflußt werden. Dieses Heilwasser dient zur Unterstützung entsprechender Therapien durch den Arzt. In den meisten Fällen sind Hormongaben durch den behandelnden Arzt der Regelfall. Bei dem Wirkstoff in den Heilwässern handelt es sich um einen ganz natürlichen Bestandteil, nämlich dem Lithium. Es ist schon seit langer Zeit bekannt, daß Lithium bei Depressionen hervorragende Dienste leistet.

Kein natürliches Heilmittel kann in diesen Fällen so angenehm wirkungsvoll sein wie die natürlichen Heilwässer. Aber auf die richtige Auswahl kommt es an. Daueranwendung ist wegen der fehlenden Nebenwirkungen absolut ungefährlich. Liegt gleichzeitig eine Eisenmangelanämie vor, sollten zwei verschieden Heilwässer getrunken werden. Dem Körper werden alle notwendigen Mineralien zugeführt.

 
Zur Vorbeugung und Behandlung des Klimakteriums und zur Knochenstabilisierung

Heilquelle Biskirchener Karlssprudel

Bad Wildunger Helenenquelle

Bad Driburger Caspar Heinrich Quelle

Zur Vorbeugung und Behandlung des Klimakteriums und bei depressiven Neigungen

Bad Wildunger Georg Viktorquelle

 

Die Zuweisungen der Heilwässer zu den Anwendungen

sind nach bestem Wissen erarbeitet und dürfen nicht verändert

oder durch andere Heilwässer ersetzt werden!

 

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