Atemwege

Asthma

 
Asthmatische Erkrankungen stellen eine komplexe Störung des Atemsystems dar. Anatomisch gesehen teilt sich das Atemsystem in mehrere Bereiche auf. Die Lunge, das Atmungsorgan, liegt in der Brusthöhle. Der rechte Teil der Lunge setzt sich aus drei sogenannten Lappen zusammen, der linke Teil hat nur zwei Lappen. Das Gewebe aus dem die Lunge aufgebaut ist, ist schwammig-elastisch. Es umgibt die baumartig verästelten Bronchialröhren. Das Lungengewebe selbst besteht aus etwa dreihundert Millionen kleinsten Hohlräumen, bekannt als Lungenbläschen oder Alveolen. Umsponnen werden diese Bläschen von einem umfangreichen Netz kleiner und kleinster Blutgefäße.

Das Zwerchfell dient mit seinem Anheben und Senken als eine Art Luftdruck-Organ. Es schafft durch die Hohlraumbildung beim Einatmen genügend Platz, damit sich die Lunge im Brustraum ausreichend ausdehnen kann. Entscheidende Aufgabe des Zwerchfelles ist jedoch die Aktivierung der Ausatmung.

Wie bei jedem anderen Muskel, wird auch beim Zwerchfell der Anreiz zur Kontraktion und Erschlaffung vom Nervensystem übermittelt. Die das Zwerchfell versorgenden Nerven, der linke und der rechte Zwerchfellnerv (Nervus phrenicus), entspringen weit oben im Rückenmark und legen einen ziemlich langen Weg durch den Hals und den Brustkorb zurück.

Asthmatische Erkrankungen zeichnen sich durch eine Verengung der kleineren Bronchialäste aus. Symptomatisch sind harter Husten und schweres Atmen. Vor allem das Ausatmen bereitet Schwierigkeiten. Asthma ist an sich ein chronisches Leiden, das meist in der Kindheit oder im frühen Erwachsenenalter beginnt.

Die Ursachen für diese Erkrankung der Atemwege können sehr mannigfaltig sein. In den meisten Fällen ist jedoch bekannt, daß die Krankheit selbst durch allergische Reaktionen ausgelöst wurde. Als mögliche Allergene können Pollen, Schimmelpilzsporen, Hausstaub, Tierhaare, aber auch bestimmte Nahrungsmittel oder Medikamente der Auslösefaktor sein.

Die Erkrankung tritt meist anfallartig auf, vornehmlich in den frühen Morgenstunden. Die Angst vor dem Ersticken, keuchendes Einatmen, erschwertes Ausatmen, und der trockene und harte Husten sind die Hauptmerkmale eines Asthmaanfalles.

Die hartnäckige Verschleimung in den Lungenbläschen ist ein signifikantes Merkmal. Es stört die Aufnahme des wichtigen Sauerstoffes und verbreitet Erstickungsangst. Aber gerade die Aufweichung des Schleimes und dessen Auswurf kann mit einem rein natürlichen Heilwasser, zur Unterstützung der vom Arzt verordneten Therapie, sehr hilfreich sein. Die schleimlösende Wirkung dieses Heilwassers wird erheblich verstärkt, wenn es mit heißer Milch vermischt und vor dem Schlafengehen getrunken wird. Wichtig ist, daß dieses Heilwasser, auch ohne Milch, nicht kalt getrunken werden soll. Selbst Zimmertemperatur reicht nicht aus. Es sollte etwa Körpertemperatur haben.

Morgens ist ein erleichtertes Aushusten der Schleimansammlung möglich. Auf diese Art wird der Erstickungsangst erheblich entgegen gewirkt. Allen an Asthma Erkrankten empfiehlt sich außerdem, alle ein bis drei Jahre einen Kuraufenthalt in einem speziellen Heilbad, wie z. B. Bad Ems oder ein Seeheilbad, aufzusuchen und eine entsprechende Kur mit den Anwendungen durchzuführen. Die Luftveränderungen und Inhalationen bringt in den meisten Fällen erhebliche Besserung des Allgemeinzustandes. Zu Hause sollte dann, um den Kurerfolg zu stabilisieren, die ganzjährige Trinkkur mit dem natürlichen Heilwasser erfolgen.

Sicher kann man mit diesem Heilwasser die Krankheit nicht heilen, der Patient erfährt jedoch eine wesentliche Erleichterung. Daueranwendung ist dringend empfohlen. Sie ist absolut unbedenklich, da keinerlei Nebenwirkungen zu befürchten sind. Ganz im Gegenteil. Des weiteren hilft dieses Heilwasser bei Sodbrennen oder Magenschleimhautreizung oder -entzündung. Das reichlich vorhandene Natriumhydrogencarbonat (NaHCO3) wirkt nicht nur auf die Schleimhäute des Lungengewebes entzündungshemmend, sondern auch auf die des Magens und des Darmes.

Nicht vergessen, der Erkrankte gehört in allen Fällen in ärztliche Behandlung. Das Heilwasser ist nur eine Unterstützung zur vom Arzt verordneten Therapie. Geeignetes Heilwasser bei asthmatischer Erkrankung der Atemwege:

 
Heilquelle Biskirchener Karlssprudel

Die Zuweisungen der Heilwässer zu den Anwendungen

sind nach bestem Wissen erarbeitet und dürfen nicht verändert

oder durch andere Heilwässer ersetzt werden!

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