Knochen |
Allgemein |
| Das Gerüst, das unseren Körper stabil
hält, ist ein, vereinfacht ausgedrückt, hartes Kalkgebilde. Am Skelett eines gesunden
durchschnittlichen Erwachsenen sind 206 Knochen beteiligt. Dieser aus einzelnen Teilen
bestehende Stützapparat des menschlichen Körpers ist ein kompliziertes technisches
Wunderwerk, abgestimmt auf die erforderliche Beweglichkeit, dabei stabil genug für
optimale Kraftübertragung. Jeder Knochen hat eine eigene Funktion und, entsprechend den
Anforderungen, eine eigene Form. Dort, wo vom Knochen extreme Flexibilität gefordert
wird, geht der Knochen in Knorpel über. Der gesamte Knochenbau besteht aus vielen, harte Substanzen bildende Mineralien. Deshalb bestehen die Knochen aus einer harten, kompakten, entsprechend seiner Form unterschiedlichen dicken Außenschicht, die das im Innern befindliche weiche, auch zur Blutbildung notwendige, Knochenmark bestens abschließen und somit vor Verletzung sichern. Die Festigkeit gesunder Knochen ist mit Beton vergleichbar, wobei die Flexibilität wesentlich höher ist, so daß Knochen erheblichen Belastungen ausgesetzt werden können, ohne gleich verbogen, zerbrochen oder erdrückt zu werden. Wie bereits erwähnt, ist die Form der Knochen den Erfordernissen angepaßt. Die wichtigsten Formen sind die langen Röhrenknochen, die kurzen oder würfel- oder zylinderförmigen Knochen, sowie die platten Geflechtknochen, die sich bereits ab dem 2. Lebensjahr zu Lamellenknochen umbilden und durch eine besondere Form von Schichtungen eine höhere Stabilität erreichen. Lamellenknochen sind z. B. Schädelknochen, Schulterblatt und Fußwurzelknochen. Außerdem sind die Knochen Ursprungsorte und Ansatzpunkte für die Skelettmuskulatur. Das Skelett ist mit Gelenken untereinander verbunden und wird durch Muskeln überbrückt und beweglich gemacht. Der Knochenbau bietet nicht nur eine Schutzzone für die weichen und empfindlichen Organe, sondern gestattet eine größtmögliche Freiheit an Bewegung. Die Knochen selbst sind ein kompaktes Zellsystem. Knochenzellen sind unter anderem: 1. Osteoblasten - sie dienen zum Knochenaufbau, zur Knochenbildung und zur Festigung des bestehenden Knochengewebes. 2. Osteozyten - in Knochenhöhlen (Lacunae osseae) liegende Knochenzellen, die zahlreiche feinverzweigte, in Knochenkanälchen (Canaliguli ossei) liegende Protoplasmafortsätze aufweisen. 3. Osteoklasten - aus mesenchymalen Zellen entstehende, bis zu 100 Zellkerne aufweisende Knochenzerstörungszelle, die während des Knochenaufbaues gleichzeitig für den Abbau der Knochensubstanz sorgt. Dies ist nur eine einfache Darstellung des hochkomplizierten Knochenapparates. Leider ist das Skelett nicht gegen Erkrankungen durch mangelnde Mineralienzufuhr geschützt. Gerade diese mangelnde Zufuhr an Mineralien, vor allem durch die Nahrung, haben Anfang dieses Jahrhunderts bis hinein in die heutige Zeit, zu vielen Knochenleiden geführt. Eine der vielen Erkrankungen aus der guten alten Zeit war die Rachitis. Durch unsere heutige, qualitativ hochwertige und mehr als überreiche Ernährung, ist diese Krankheit gottlob bei uns so gut wie verschwunden. Trotzdem treten viele Knochenerkrankungen hervor, die auf mangelnde Zufuhr bestimmter Mineralien zurückzuführen sind. Vornehmlich fehlt Calcium. Dieser Grundstoff festigt nicht nur das Knochengewebe, es hält es auch elastisch und schützt es vor Rissen und Brüchen. Ein weiterer Mangel herrscht bei vielen Knochenerkrankungen an Phosphat. Das normale Skelett enthält etwa 85% des im menschlichen Körper vorkommenden Phosphates. Der Stoffwechsel mit dem Phosphat ist eng an das Calcium gebunden. Eine weitere sehr wichtige Rolle spielt Magnesium. Es dient als Katalysator. Nur in Verbindung mit Magnesium funktioniert der für die Knochen entscheidende Stoffwechsel. Außerdem spielt noch Vitamin D eine signifikante Rolle beim Aufbau der Knochensubstanz. In geeigneten Heilwässern ist unter anderem Calcium und Magnesium in bestimmten Verhältnissen enthalten. Diese Heilwässer sind bei der Neubildung von Knochensubstanz ein natürlicher Helfer von höchstem Wirkungsgrad. Daueranwendung ist erforderlich. Nebenwirkungen sind nicht bekannt. Geeignete Heilwässer bei Knochenerkrankungen: |
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sind nach bestem Wissen erarbeitet und dürfen nicht verändert
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