Heilwasser |
Bad Wildunger Helenenquelle |
| Das hessische Staatsbad Bad Wildungen gehört zu den
wenigen Heilbädern mit den Indikationen "Erkrankungen der Nieren und harnableitenden
Wege" in Europa, die über mehrere verschiedene Heilquellen verfügen. Die
Heilanzeige für die Bad Wildunger Helenenquelle findet sich vor allem im Bereich von
Erkrankungen der Nieren, der Blase und der ableitenden Harnwege
wieder. Eine Besonderheit ist die angreifende Wirkung gegen Calcium-Oxalatsteine.
Diese Steine sind zwar sehr stabil und hartnäckig, die Bad Wildunger Helenenquelle vermag
trotzdem, sofern sie regelmäßig getrunken wird, auf die Steine Einfluß zu nehmen.
Dieses Heilwasser bewirkt eine Umstellung der sauren Stoffwechsellage des Organismus.
Deshalb werden auch die sogenannten harnsauren Steine (Uratsteine) und die Cystinsteine
in den Indikationsbereich eingereiht. Ein besonders dankbares Anwendungsgebiet der Bad Wildunger Heilwässer sind Infekte der harnableitenden Wege bei chronischen Harninfekte des Nierenhohlraumsystems, des Harnleiters, der Harnblase und der Adnexorgane (Vorsteherdrüse). Nach neueren Untersuchungen sind auch die chronischen Parenchymerkrankungen, insbesondere die häufigste Nierenerkrankung, die chronische Pyelonephritis, eine Indikation für reichliche Durchspülung der Harnwege mit der Bad Wildunger Helenenquelle im Heilbad und natürlich auch als Haustrinkkur. Der reiche Gehalt der Helenenquelle an Magnesium-, Calcium,- Natrium-, Chlorid und Hydrogencarbonat-Ionen wirkt sich besonders bei Stoffwechselerkrankungen, insbesondere bei harnsaurer Diathese mit Gicht, Diabetes mellitus und Mineralstoffmangelerkrankungen aus. Bei Magnesiummangel hilft die Helenenquelle besonders gut, z. B. bei Krämpfen und Muskelproblemen.
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