Heilwasser |
Bad Wildunger Georg Viktorquelle |
| Das hessische Staatsbad Bad Wildungen gehört
zu den wenigen Heilbädern mit den Indikationen "Erkrankungen der Nieren und
harnableitenden Wege" in Europa, die über mehrere verschiedene Heilquellen
verfügen. Die Heilanzeigen sind für beide Heilquellen gleich und doch ganz verschieden.
Dies hört sich zwar sehr seltsam an, hat aber dennoch seine Berechtigung. Gleich deshalb,
weil sowohl die Georg Viktorquelle als auch die Helenenquelle hervorragende Dienste bei
Erkrankungen der Nieren, der Blase und der ableitenden Harnwege leisten. Unterschiedlich
deshalb, weil die Indikationen innerhalb der Nierenerkrankungen differenzieren. Eine
Besonderheit stellt die Georg Viktorquelle schon alleine deshalb dar, da sie die einzig
bekannte Heilquelle ist, die zuverlässig Calciumphosphatsteine
angreift. Weitere Nierenerkrankungen, die mit der Georg Viktorquelle behandelt werden können, sind die chronische Pyelonephritis, die chronische Parenchymerkrankungen und wenn Infekte in den ableitenden Harnwegen vorliegen. Von allen Heilbädern mit Versandheilwasser, das ja erst eine Haustrinkkur ermöglicht, verfügt Bad Wildungen mit seiner Georg Viktorquelle ein Heilwasser mit sehr hohem Eisengehalt. Das zweiwertige Eisen in diesem Naturheilwasser ist sehr unterstützend bei der Behandlung von Blutarmut und Eisenmangelanämie. Für Frauen, die wegen starker Menstruation viel Blut verlieren, ist die Bad Wildunger Georg Viktorquelle ein hervorragendes Getränk, um eine drohende Eisenmangelanämie zu verhindern. Ebenso ist dieses Heilwasser für Schwangere und Stillende das ideale Wasser. Generell kann man sagen, daß das Heilwasser Bad Wildunger Georg Viktorquelle neben dem Eisen, Calcium, Magnesium und Hydrogencarbonat aufweist. Deshalb hat sie einen charakteristischen Eisengeschmack, an den man sich sehr schnell gewöhnt und als Besonderheit schätzen lernt.
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| Heilanzeigen der Bad Wild. Georg Viktorquelle | Analyse der Bad Wild. Georg Viktorquelle |