Heilwasser |
Bad Mergentheimer Albertquelle |
| Zu den Krankheiten, die in Bad Mergentheim
einen sicheren Heilungserfolg versprechen, gehört ein Leiden, das in der Damenwelt eine
weite Verbreitung gefunden hat: Die chronische Verstopfung,
in der Fachsprache habituelle Obstipation. Man versteht darunter die Unfähigkeit des
Dick- bzw. Enddarmes, sich zu entleeren, was bei Gesunden in 24 Stunden ein- bis zweimal
der Fall sein sollte. Eine Trinkkur mit der Bad Mergentheimer Albertquelle bringt so gut
wie immer einen Erfolg, auch bei hartnäckigster Darmverstopfung.
Dieses natürliche Heilwasser zählt in ihrer Konzentration zu den stärksten
Sulfatquellen seiner Art. Der Vorteil bei der Bad Mergentheimer Albertquelle ist, daß
schon nach relativ kurzer Anwendung der Darm langsam zu seiner natürlichen Aufgabe
zurück findet. Dies zeigt deutlich, daß natürliche Heilwässer, im Gegensatz zu den
meisten Medikamenten, keine Gewöhnung verursachen. Ganz im Gegenteil, sie können nach
einiger Zeit durch schwächere Heilquellen ersetzt werden. Hat der Darm langsam seine Tätigkeit aufgenommen, kann die Trinkmenge reduziert werden. Nach einiger Zeit sollte die Bad Mergentheimer Albertquelle durch die schwächere Bad Mergentheimer Karlsquelle ersetzt werden. Im Normalfall bedarf es keiner Rückkehr zur Albertquelle, wenn die Karlsquelle täglich getrunken wird. Zu Beginn der Trinkkur sollte man morgens nüchtern 1 Glas mit 150 ml Bad Mergentheimer Albertquelle trinken. Es ist zu beachten, daß das Heilwasser gut angewärmt ist, am besten Körpertemperatur, und dann in einem Zuge getrunken wird. Je wärmer und je schneller das Trinken erfolgt, desto besser ist im Normalfalle die Wirkung. Stellt sich nach zwei Tagen die gewünschte Wirkung nicht ein, muß die Trinkmenge um 50 ml angehoben werden. Reicht auch diese Menge nicht aus, muß die Trinkmenge abermals um 50 ml erhöht werden. Dies ist nur eine Vorsichtmaßnahme, damit der Darm nicht schon bei Beginn der Trinkkur zu heftig reagiert und Durchfall verursacht. |
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